Wenn es im Sportbezirk Dresden zu langweilig wird, fahren wir zum kämpfen mal in den Sportbezirk Chemnitz, zum Pokalturnier in Aue. Bei diesem kleinen Turnier mit relativ wenig Teilnehmern sind bekannte Größen aus Leipzig und Rammenau, aber auch aus Jena, Potsdam und dem entfernten Bayern vertreten. Und damit es auch wirklich ein internationales Turnier wird waren Kämpfer aus Österreich, Polen und der Tschechischen Republik dabei.
Auch wenn es wenige Gegner waren, waren einige technisch besser ausgebildet als man es sonst in unserem Land und den Altersklassen zu sehen bekommt. So waren in der U11 schon Opferwürfe wie Tomoe-Nage und auch einbeinige Eindrehtechniken wie Uchi-Mata schon fast Standard im Reportoire der Judokas.

Desto mehr freut es mich, dass alle Sportler von uns konzentriert, gut überlegt und meist auch überlegen gekämpft haben. Der Wandel vom „unüberlegten Überlebenskampf“ zu gezielten technisch-taktischen Handlungen war bei Allen zu erkennen und am Ende wurde dies mit einem Edelmetall belohnt.
Gold erlangte Nico und Eddie, Bronze gab es für Niklas, Eik, Cedric, Kevin und Lennart.
Erik


